Lehrer Lämpels Glücksformel

Oder wie Sie trotz aller Widrigkeiten glücklich sein können
Kategorie: Leben
| 04.02.2012 | 5 Kommentare

Artikelbild Irgendetwas läuft immer schief. Irgendetwas stört immer - am Kollegen, am Kunden, am Nachbarn, an den Kindern usw. usw.

Ertappen Sie sich auch dabei, immer das Schlechte zu sehen? Fühlt sich nicht gut an, oder?

Hier hilft Lehrer Lämpels Glücksformel. Der und 'ne Glücksformel? Dem ist doch die Pfeife um die Ohren geflogen! Schwarz war er - bestimmt nicht vor Glück. Ja, so ist er uns Max-und-Moritz-Lesern im Gedächtnis.

Doch kurz vor dem Knall hat er einige Sekunden ein Glücksgefühl, das ich Ihnen und mir gönne, und nicht nur für einige Sekunden.

Also hier der Glücksmoment in den Worten von Wilhelm Busch:
Und voll Dankbarkeit sodann
Zündet er sein Pfeifchen an.


"Ach!" spricht er, "die größte Freud
Ist doch die Zufriedenheit!"

Ha! Da haben wir ihn ertappt. Mitten im tiefsten Glück. Der Mann war zufrieden! Er freute sich - über seine Pfeife, über sein Leben, über sein schönes Zuhause, über sein Lehrer-Dasein.

Und wie wird man so zufrieden? Wilhelm Busch verrät es: "voll Dankbarkeit"!

Also: Bevor Sie das nächste Mal im Geiste über den Kollegen meckern, halten Sie kurz inne. Und überlegen Sie dann, inwiefern Sie dankbar sein können für den Kollegen. Was Sie an ihm schätzen.

Das können Sie auf beliebig viele Menschen, Projekte und Situationen anwenden. Die Glücksformel von Lehrer Lämpel lautet:

Dankbarkeit führt zur Zufriedenheit. Zufriedenheit führt zum Glück.

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Schlagworte: Dankbarkeit Zufriedenheit Glück Wilhelm Busch
Kommentare: 5

Name | 14:51 Uhr | 01.03.2012
Grundsätzlich d'accord aber irgendwann hat der Kollege den Bonus aufgebraucht, was dann? :-)
Volker | 10:47 Uhr | 02.03.2012
Habe gerade mal den Test gemacht.

Hatte gar nicht mehr vor Augen, was ich für eine tolle Frau haben !!

:o)
Gero | 11:02 Uhr | 11.03.2012
Die Frage ist: Ist das ein "billiger Trick"? Vor der vollständigen Realität die Augen zu verschließen, um sich in dem festgelegten Ausschnitt der Wahrheit für begrenzte Zeit wohl(ig) zu fühlen? Wo ist die Grenze zum "Nicht-Sehen-Wollen" (das Elend der Welt, die unbezahlten Rechnungen, den verrotteten Gartenzaun, die erziehungsbedürftigen Kinder, die ewigmotzenden fiesen Typen, etc. ...) ?
Oder wird sich die Realität ändern, wenn ich mein Verhältnis zu ihr ändere? Kann ich selbst sie - vielleicht sogar ohne große Mühen - maßgeblich formen, wenn ich den "unlogischen" Weg von Dankbarkeit, Zufriedenheit, Glück gehe? Kannich das einfach beschließen? Braucht es mehr dazu? Wenn ja - wen oder was?

Ich freue mich auf bestätigende oder kontroverse Antworten.
Volker K. | 15:41 Uhr | 15.03.2012
Was ist schon die Realität? Sie ist nur in meinem Kopf und damit meine Realität. Die Dankbarkeit hilft einem sich seiner Grenzen bewusst zu machen, sich zurückzunehmen, um nicht ins gleiche Horn zu blasen, wie es andere tun. Das hilft, sich selbst und seine Meinung zu hinterfragen und zu relativieren. Und plötzlich kann die Welt ganz anders aussehen. Das ist also ein guter Trick! Wenn ich meine Realität (meinen Blick) ändere, ändere ich auch das Umfeld. Ich glaube nicht, dass dies immer gelingt. Es ist aber immer einen Versuch Wert. Und wenn sich das Umfeld nicht ändert, kann es mir trotzdem gut tun.
Oliver | 10:26 Uhr | 15.05.2012
Als ich 5 Jahre alt war, hat mir meine Mutter immer gesagt, dass Fröhlichkeit das wichtigste im Leben sei. Als ich in die Schule kam, wurde ich gefragt, was ich sein will, wenn ich groß bin. Ich schrieb \\\"fröhlich\\\". Sie meinten, ich hätte den Arbeitsauftrag nicht verstanden.
Ich sagte ihnen, sie hätten das Leben nicht verstanden.\\\"
John Lennon

Für mich gilt: Auf den Moment kommt es an, was nachher ist weiß keiner - meine Formel zum Glücklich sein oder Bewußt sein....

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