Schlafen Sie sich zum Erfolg!

Hören Sie lieber auf Louis Armstrong als auf Helene Fischer
Kategorie: Leben
| 01.03.2018 | 0 Kommentare

Ich hoffe, Sie haben mich jetzt nicht falsch verstanden. Mit "schlafen" meine ich hier das so genannte intransitive Verb, also ein Verb ohne Objekt. Etwas, das man ganz für sich allein macht, so wie "atmen".

So! Das hätte ich schon mal geschafft. Also, was hat Erfolg mit Schlaf zu tun? Das sagt uns jetzt Louis "Satchmo" Armstrong:

"Seit ich ein kleiner Junge war, hatten mir die alten Meister beigebracht, daß viel Schlaf für gute Musik lebenswichtig ist."

Louis Armstrong: Mein Leben in New Orleans, Zürich 1977, Seite 252.


Und warum bitteschön, Herr Armstrong?

"Ein Musiker kann beim Spielen nicht sein Bestes geben, wenn er müde und nervös ist."

Louis Armstrong: Ebenda.


Hört sich plausibel an. Wobei es viele Menschen gibt, die es als ein Zeichen von Stärke sehen, mit wenig Schlaf auszukommen. Sie halten es lieber mit Helene Fischer:

"Atemlos durch die Nacht, bis ein neuer Tag erwacht."

Helene Fischer: Atemlos durch die Nacht, Text von Kristina Bach


Das mag für eine Nacht mal ganz schön sein, besonders wenn man eben diesen Song voll aufdreht und die Nachbarn vom Schlaf abhält: www.bild.de/regional/berlin

Doch auf Dauer leidet die Leistung. Ich bin zwar kein Schlafforscher, und es gibt auch tausend Ausnahmen. Ich habe das jedoch einfach mal vorgestern ausprobiert. Ich hatte ein 2-Tagesseminar und habe mich am Ende des ersten Tages um halb zehn ins Bett gelegt.

Und? Hat funktioniert! Äh, ich meine nicht nur das Einschlafen, sondern auch der gewünschte Effekt. Ich war so gut drauf wie Jim Carrey morgens in der Truman Show. Danke, Satchmo!





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